Beiträge von Chrissi

    Da die Saison für uns zu Ende ist, schulde ich euch noch einen Bericht :)


    Wir hatten nach dem ersten Wochenende leichte Anlaufschwierigkeiten, ich schiebe es mal darauf, dass die alte Dame bereits ein paar Jahre und Kilometer auf dem Buckel hat ;) Ende April sind wir den DSK Trackday mit der NLS Variante gefahren. Am Abend zuvor wollten wir noch ein paar Runden Touris fahren, gesagt, getan. Nach der ersten Runde bin ich raus, um den Reifendruck zu korrigieren und liess sie im Stand kurz laufen. Normalerweise kein Problem, aber ich hatte nicht bemerkt, dass der Kühlerlüfter nicht anlief. Nach wenigen Minuten wurde mein Auto heiss und in Folge des Drucks im Kühlsystem gab der Deckel des Ausgleichsbehälters nach und der Inhalt meines Kühlsystems ergoss sich im Carpark am Devil's Diner. Peinlich, klassischer E36 :whistling:

    Wir befüllten es neu und entlüfteten das System am Hang, was bei diesem Auto auf Deutsch gesagt einfach beschissen ist. Nach einer ausgiebigen Probefahrt erwies sich alles als funktionstüchtig - bis zum Trackday. Hier hatte ich im Verlauf des Tages Probleme mit der Temperatur, die stark schwankte, da wohl doch noch Luft im System war. Die Hälfte der Runde konnte man pushen, den Rest nicht :S Geil war allerdings, dass die Döttinger Höhe komplett offen war und - eine Erfahrung wert, und bei der Geschwindigkeit ist das Auto gut heruntergekühlt :D

    Zu Hause hatte ich schon das grosse Kühlsystem mit externem Ausgleichsbehälter parat liegen und das sofort verbaut. Seitdem keine Kühlprobleme mehr 8)


    An Pfingsten folgte das nächste lange Wochenende, bei dem natürlich wieder etwas sein musste. Zum Fahren war das Wochenende bombastisch, wenig gelb, kaum Streckensperrung. Miss Piggy meldete sich leider mit immer lauter werdenden Geräuschen aus dem Antriebsstrang. Anfangs dachte ich noch, es wäre das Mittellager der Kardanwelle, aber als die Geräusche unerträglich wurden, nahmen wir sie doch mal auf die Bühne und mussten leider feststellen, dass das Differential sich verabschiedete. Hier habe ich es zum Überholen geschickt und in dem Zuge die eine kürzere Übersetzung verbauen sowie die Sperre von 25% auf 45% umbauen lassen.


    Das hat einen Wahnsinns Unterschied gemacht. Mit der überschaubaren Leistung kann man an fast jedem Scheitelpunkt mit Volllast ohne Untersteuern herausbeschleunigen, und mit der kürzeren Übersetzung fährt sich die gute deutlich spritziger. Ende Juni bei fast 40 Grad konnte sie sich dann nochmal beweisen, und sowohl die Kühlung als auch das Diff haben mitgemacht.


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    Eine weitere Überraschung gab es dann nach meinem Urlaub, nachdem das Auto 4 Wochen stand - Kraftstoffschlauch undicht :rolleyes: also alle präventiv ersetzt, getestet, Hobel läuft.



    Letztes Wochenende ging es dann für uns zum Saisonabschluss wieder an den Nürburgring. Nach solchen Problemchen fährt man natürlich mit gemischten Gefühlen hoch. Der Samstag war katastrophal voll, wir haben nur eine Runde gedreht, um danach im Carpark zu stehen. Da man aber mittlerweile viele Freunde oben hat, ging der Tag dennoch schnell herum. Ich durfte dann in meinem Schneeflöckchen neben seiner neuen Besitzerin Platz nehmen und eine Runde mitfahren - vom Beifahrersitz aus fühlt sich das immer so heftig an :thumbsup: es war schön zu sehen, wie das, was man "gebaut" hat, der neuen Besitzerin so viel Spass macht.


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    Sonntags haben wir dann einige schöne Runden in Kolonne gedreht, ich voraus, da ich das schwächste Auto hatte. Am Montag Abend gab es ein paar schöne Sundowner- Laps, die Stimmung ist einfach unglaublich, das kann so nur die Eifel.


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    Am Dienstag sind wir dann recht spontan den DSK Trackday mitgefahren. Der ist leider wie fast immer brechend voll gewesen; aber wir konnten dennoch einige freie Runden fahren, die ich dann als Push-Laps nutzen konnte, um einmal zu sehen, was das Auto und ich tatsächlich können. Zeiten unter 8.30 min gehen mir mit Miss Piggy locker von der Hand und dann war da endlich diese eine Runde: nicht perfekt, aber auf dem Weg zur 8:0x min. Ich war richtig im Flow, bis ich Eingang Eiskurve zu schnell war und das ausbrechende Heck einfangen musste - zum Glück kündigt sich das Auto vorher an :S danach musste ich mich erst einmal sammeln, der Rest der Runde war dann sehr, sehr ruhig, weshalb auch hier nur eine 8.30 min auf der Uhr stand. Viel Potential steckt aber in uns beiden :D

    Am schönsten waren die Touriabende danach. Richtig tolle Runden zum Sonnenuntergang mit Freunden, die einfach Spass gemacht haben, viel weniger Verkehr als am Wochenende und sogar weniger als am Trackday 8o leider konnte ich da auch keine ordentlichen Runden fahren, da neben meinen Reifen auch die Bremse hinten komplett fertig war. So konnten wir die Saison aber noch (mehr oder weniger, am M3 hat es die Druckplatte der Kupplung gesprengt) positiv beenden.


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    Im Winter gibt es doch noch einiges zu tun:

    Jetzt wo ich schneller geworden bin, kommt das Fahrwerk nicht mehr hinterher, weshalb mit dem Weihnachtsgeld wohl ein KW V3 Racing einziehen wird. Neue Felgen und neue Reifen gibt es, die Hinterachse wird verstärkt und die Bremse hinten auf eine innenbelüftete umgerüstet. Ein kürzer übersetztes Lenkgetriebe liegt auch schon auf Lager.


    Man sieht, so ein Auto ist bei dem Hobby nie fertig :P


    Ein Kumpel von mir hat übrigens am Samstag ein Video gemacht - hier seht ihr auch einen kleinen Ausschnitt aus unserer Runde, die nach der Anreise allerdings mehr schlecht als recht war :D einen Gastauftritt hat das Schneeflöckchen darin auch.

    MITFAHRT IM TRACKTOOL & STANCE BUDE AUF DER NORDSCHLEIFE

    Ich glaube, das steht in keinem Kosten/Nutzen-Verhältnis. Du brauchst eine andere WSS, den Sensor und einen anderen Innenspiegel, Kabelstrang, Schalter, eventuell irgendwelche Steuergeräte...dann hängt ja an dem Sensor noch der Regensensor mit dran.

    Sorry, aber das wäre mir persönlich für den geringen Mehrwert zu viel Aufwand. Man gewöhnt sich schon ans manuelle Licht ein- und ausschalten ;)

    Was ich an den Adam-Modellen mag, ist meist ihre einfache Wartung, auch wenn mit der Zeit ein paar Kleinigkeiten auftauchen. Entscheidend ist oft die Qualität der Werkstatt und ob Original- oder Ersatzteile genommen werden. Bei einem 14 Jahre alten Wagen muss man nicht gleich in Panik geraten: Rost an der Vorderachse, kleine Ölspuren oder ein defekter Kontakt sind typisch und lassen sich meist kostengünstig beheben, wenn man es richtig anpackt. Eine gründliche Inspektion, Reinigung und gezielte Reparaturen beleben den Wagen oft wieder. Ich hab oft erlebt, dass schon das Wechseln eines Schalters oder gründliches Saubermachen größere Reparaturen sowie Kosten verhindern kann – lohnt sich also, das genau zu prüfen, bevor man ans Verkaufen denkt.

    Schöner KI-Text... ;)