Adam S etwas schwach auf der Brust.

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    • Adam S etwas schwach auf der Brust.

      Moin.

      Eines Vorweg: ich bin absolut kein Raser. Maximal motordrehzahl 3500u/min in allen Gängen.

      Nun war ich vorhin etwas auf der AB unterwegs und dachte mir ich trete mal durch.
      Nunja bei 190 war Schluss. Im 6. sowie im 5. Bei ca. 6000 U/min ist es vorbei.

      Liegt das an meiner ruhigen Fahrweise im Altag oder habe ich tatsächlich weniger Leistung als angegeben.

      ""

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    • hhmm....Ich würde behaupte, es liegt an Deiner "ruhigen" Fahrweise.
      Ich fahre täglich 40 KM Autobahn und wenn es der Verkehr zulässt, was meistens nicht der Fall ist, dann reize ich das auch schon mal aus.

      Natürlich ist mir bewusst das der Tacho vor geht. Bis 217 ging das bei mir schon mal, aber dann war auch leider schon die Ausfahrt in unmittelbarer Nähe.
      Bis 200 geht das auch sehr zügig, ab dann wird es halt etwas zäher.

      Naja, wenn Dein Motor noch nie mehr wie die von Dir angebenen 3500u/min gesehen hat, wundert mich das nicht.
      Ein 100 Meter Sprinter fängt auch langsam an und steigert dann seine Leistung im laufe des Trainings und damit auch seine Zeit.

      Ich habe meine Motoren bis jetzt immer eingefahren, wie vom Hersteller angegeben. Nach der Einfahzeit darf der Motor dann auch was leisten.
      Logischerweise nicht immer, aber hier und da juckt es dann schon mal im rechten Fuß :floet:

      VG
      :blitzi_re::auto::ws_dach_sw_li:
      ManU & Micha

      "Beim Beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr hin abfließen"
      Walter Röhrl

      Neu hier? Dann stell Dich doch kurz HIER vor ;)

    • ja sehr eigenartig.
      Bis 190 geht auch alles klar. Ab dann geht ihm merklich die Puste aus.

      Vielleicht muss ich doch noch zu EDS.

      Mein Astra mit Z18XE und Dbilas ging bis 225 Tacho hatte aber 60Nm weniger.

      Kann es sein das die 220Nm nur in einem recht überschaubaren Drehzahlband liegen?

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    • Wenn das Wetter besser wird mach mal ne 200-300km Tour über die AB und gib an einigen Stellen mal richtig Stoff wenns geht und wenn dann keine Besserung eintritt würde ich erst den Händler aufsuchen.....Ich denke der ist einfach nur "lahm" gefahren....
      Ich muss das wegen meiner Kurzstrecke auch öfter mal machen und das bewirkt Wunder kann ich Dir sagen....man meint dann die Kiste hätte wieder 40PS mehr und reagiert wieder ganz anders am Gas......
      Man muss ja kein Raser sein aber für diese Fahrweise wäre mir ein "S" zu schade das tut dem nicht gut....

      Gruss :m0023:

      :orange_re::orange_li::orange_re:
    • naja ok.
      Wenn ich mir aber die Drehmomentkurve so ansehe ergibt alles sinn.
      Ab 5500U/min knickt die Leistung stark ein.

      Bei 6000 hat er das gleiche Moment wie mein alter Astra. Ca. 160Nm da ist dann auch nicht mehr mit viel zu rechnen.

      Komisch eigentlich da Turbomotoren ja eigentlich drehzalfreudiger sind

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    • @MattyBakky

      Schau mal nach ob du überhaupt nen "S" Motor drin hast! Klingt eigentlich eher nach 1.0 mit 115 Ps. :iuddt:

      Ne, mal im Ernst. Fahr ruhig mal ne längere Strecke. Du wirst sehen der erholt sich wieder. Danach machst du das aller 2 oder 3 Wochen noch 2 mal und dann dürfte er erst mal wieder ordentlich fahren. Danach reicht aber ne Strecke von 10 -20 km völlig aus.

      Muß halt nur mal richtig freigeblasen werden. Dann passt das schon wieder.

      Bei uns auf´m Land ham wir einige Straßen mit 100 km/h Freigabe. Da kann ich ihm auch mal in der Woche über die Sporen geben.
      Muß deshalb nich immer gleich auf die AB. Aber wenn´s mal wieder soweit is, Dann rennt er auf der AB auch mal Bergab mit Rückenwind (laut Display) seine 240. :auto:

      Ich will nur sagen mach dir keine Sorgen. Mal paar Fahrten auf der AB und er dürfte wieder ganz der alte sein! :155523:

      Ciao
    • Ein Fahrzeug zu verhalten zu fahren kann echt nach hinten losgehen.
      Ich hab vor Jahren mal mit einen Freund von mir den Wagen seines Opa's gefahren, ein Passat Kombi, wir wollten bei OBI Einkaufen. :lol:
      Als wir mit dem Wagen los gefahren sind, also mein Freund ist erst gefahren, ich erst später weil ich das was ich da erlebt hatte nicht gleuben wollte :iuddt:
      na jedenfalls, wie soll ich es Beschreiben.., am besten mit den Nackten Fakten :12fgb3::iuddt:
      Opa ist mit dem Wagen sooo vorsichtig und zurückhaltend gefahren das der Wagen kaum Leistung hatte.
      An der Ampel bist du fast nicht weg gekommen, wärend einer Grünphase :iuddt: jede Ente war schneller :D
      Auf der BAB hat er mit viel Anlauf knappe 120-125 geschaft, im KFZ-Schein stand was mit 180 oder 185 glaube ich :m0008:
      Wenn man so mit etwar 5 Km/h gerollt ist, wo man warscheinlich mit jedem Wagen im 2ten weiter fahren kann, ist der sofort Abgesoffen :lol:

      LG Peter :)
      Von klein Apo auch :m0023:

    • MattyBakky schrieb:

      Bei 6000 hat er das gleiche Moment wie mein alter Astra. Ca. 160Nm da ist dann auch nicht mehr mit viel zu rechnen.
      Der S hat seine maximale Leistung von 4900-5500 U/min anliegen. Klar dass er nach 5500 U/min einbricht.
      Das maximale Motordrehmoment liegt zwischen 2750-4500 U/min an.

      Aber wen interessiert denn Motordrehmoment? Das sagt absolut null nix aus über Beschleunigungsvermögen oder mögliche Höchstgeschwindigkeit.
      Leistung ist das einzig Relevante, denn mit Motorleistung überwindest du Widerstandsleistung.
      Leistung setzt sich aus Drehmoment im Verhältnis zur Drehzahl zusammen (genau genommen ist sie das Produkt aus Drehmoment und Winkelgeschwindigkeit: P = M*ω, wobei die Winkelgeschwindigkeit direkt proportional über die Kreisgleichung aus der Drehzahl zu erhalten ist: ω=2*π*n).
      Das bedeutet, dass dir ein maximales Drehmoment bei niedrigen Drehzahlen unter Umständen die gleiche Leistung gibt wie ein moderates Drehmoment bei hohen Drehzahlen. 500Nm bei 2000U/min ergibt z.B. die gleiche effektive Leistung wie 200Nm bei 5000U/min (nämlich ca. 105kW = 143PS).
      Auch das Drehoment am Rad ist in beiden Fällen das gleiche; nur über unterschiedliche Übersetzungen aus den verfügbaren Motordrehmomenten gewandelt. Und eben dieses Drehmoment am Rad (bzw. an der Radnabe) ist das entscheidende, da hieraus über den Radius des Rades dessen Zugkraft entsteht. Und diese Zugkraft ist direkt proportional zur möglichen Beschleunigung, da sie das Einzige ist, was den auf das Fahrzeug einwirkenden Widerstandskräften entgegen wirkt.


      [Exkurs]

      Das maximale (Motor-)Drehmoment ist nur eine ‚Moment’aufnahme an der Kurbelwelle. Drehmoment ist Kraft mal senkrechtem Hebelarm: M = F*s. Der Hebelarm ist offensichtlich die Pleuellänge, wenn es ungefähr bei 90 Grad ausgelenkt ist. Die Kraft ergibt sich aus dem Zylinderinnendruck welcher zu diesem Zeitpunkt auf die Kolbenfläche wirkt: F = p*A
      Dieses Moment zieht sich dann durch den Antriebsstrang, wobei es mit den Verhältnissen der Übersetzung (Gertriebe und Achsübersetzung) skaliert wird und aus dem Moment an der Radnabe kann dann auf die erwähnte Zugkraft geschlossen werden.
      Das reine Motordrehmoment sagt also für sich absolut nichts über die Beschleunigungsfähigkeit des Fahrzeugs aus (und damit auch nicht über die mögliche Höchstgeschwindigkeit, denn die ist einfach nur der Punkt, an dem die auf das Fahrzeug wirkenden Widerstandskräfte genauso groß werden wie die zu dem Zeitpunkt anliegende Zugkraft und somit das Beschleunigungsvermögen 0 wird). Bei Momenten- und Kräftebetrachtung muss also zwingend auch immer die Übersetzung mit beachtet werden, um eine Aussage zu den Fahrleistungen treffen zu können. Vereinfacht ausgedrückt fällt das alles auf‘s Hebelgesetz zurück: Halbe Kraft gleich doppelter Weg. Das Moment ist nichts anderes als eine „Drehkraft“, da gilt dann entsprechend halbes Moment gleich doppelte Drehzahl.

      Um das ganze Geraffel mit Übersetzungen und Rumgerechne zwischen Momenten, Drehzahlen und Zugkraft zu umgehen, nimmt man für gewöhnlich den Weg der Leistungsbetrachtung. Leistung ist eben das verhältnismäßige Produkt aus Drehmoment und Drehzahl und was vorne an Motorleistung in den Antriebsstrang reingeht, kommt hinten auch wieder raus. (Verluste außen vor, die haben wir auch in der Kräfte-/Momentenbetrachtung nicht beachtet).
      Vorne geht ein Produkt P aus Drehzahl n1 und Moment M1 rein, hinten kommt Produkt P aus unterschiedlicher Drehzahl n2 und anderem Moment M2 wieder raus. Aber eben das selbe Produkt P. Die gleiche Leistung. Ohne dass die genauen numerischen Werte für Drehzahl und Drehmoment am Rad für die Betrachtung relevant wären.

      Wenn man dann noch die auf das Fahrzeug wirkenden Widerstandskräfte mit der Geschwindigkeit multipliziert, erhält man die Widerstandsleistung und kann wunderbar direkt die anliegende Motorleistung mit den wirkenden Widerstandsleistungen gegenrechnen. Das ganze Klimbim mit Übersetzungen, Drehzahlen, Kräften und Momenten elegant übersprungen.
      Motorleistung im höchsten Gang und Widerstandsleistung in einem Diagramm über die Geschwindigkeit v aufgetragen und schon sieht man den Punkt, an dem sich beide Graphen schneiden. Das ist die theoretisch erreichbare Höchstgeschwindigkeit.

      Für einen PKW kann man die theoretische Hächstgeschwindigkeit im Falle einer idealen Übersetzung ungefähr berechnen nach
      v_max = 47*P^(1/3)

      Für den S wären das also 47*110^(1/3) = 225,2 km/h.

      [/Exkurs]

      Gruß,
      sascha

    • Nunja da in der Kraftfahrzeugindustrie aber weitestgehend immer sehr ähnliche Übersetzungsverhältnisse im Getriebe herschen, ist es für den Endverbraucher eben sehr wichtig wie viel Drehmoment ein Motor schaffen kann.

      Oder baust du dir ein anderes Getriebe mit 7 oder mehr Gängen ein um deine Beschleunigung zu verbessern?
      Wohl eher nicht...

      Ausserdem war das auch garnicht gefragt.

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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von MattyBakky ()

    • MattyBakky schrieb:




      Oder baust du dir ein anderes Getriebe mit 7 oder mehr Gängen ein um deine Beschleunigung zu verbessern?
      Doch genau das würde die Beschleunigung verbessern. Die Beschleunigung ist dann am größten, wenn der Motor im Punkt der maximalen Leistung läuft. Je mehr Gänge bzw. Übersetzungsstufen umso geringer die Gang- und somit Drehzahlspreizung und umso weniger weit weg vom idealen Betriebspunkt arbeitet der Motor.

      Der ganze „es kommt auf‘s Drehmoment an“-Hype kam damals mit den ersten wirklich guten Turbodieselmotoren auf. Mit nem 1.9er TDI mit 105 PS oder sowas konnte man im normalen Alltagsfahrbetrieb bei niedrigen bis mittleren Drehzahlen mit jedem 3 Liter 6-Ender Saugbenziner mithalten, weil man eben das gleiche bzw. sogar mehr Drehmoment in dem Drehzahlbereich hatte (so um die 250-270 Nm) und dementsprechend bei der Drehzahl auch die gleiche Leistung. Allerdings dann auch nur in dem Drehzahlbereich. Ist so ein ohne-trick-pony. Ab knapp über 2000 Touren brach das Drehmoment wieder ein und Leistung entsprechend ab mittleren Drehzahlen eher mau. Der zuerst halb versägte große Saugbenziner zieht sein Drehmomentplateau einfach noch paar tausend Undemrehungen durch und baut konstant Leistung bis zur Spitzendrehzahl auf, während der TDI schon zweimal hochschaltet um ein paar hundert Umdrehungen auf seinem kurzen Drehmomenthügel zu surfen ohne wirklich Leistung aufzubauen und mit jedem höheren Gang sein Motordrehmoment weiter runterzuskalieren.
      Das war eigentlich das einzige worauf ich hinaus wollte, da du einen reinen momentanen Drehmomentwert deines alten Astras angeführt hast, welcher aber als Vergleich absolut nicht taugt. Wichtig wäre der Drehmomentverlauf, nicht nur eine bloße Zahl ohne Referenzwerte.

      Um zum ursprünglichen Thema zu kommen: 205 sollten in jedem Fall drin sein. 210 ohne Gegenwind auch. Je nach Windverhältnissen Geht’s danach in 1km/h-Inkrementen mit viiiiel Anlauf auch mal auf die 220 zu. Über 210 dreht er nachher aber oberhalb seiner maximalen Leistung, weshalb da nicht mehr viel passiert. Im 5. Gang wirst du die Höchstgeschwindigkeit aber definitiv nicht erreichen. Das geht nur in unterdrehend ausgelegten Antriebssträngen (höchster Gang = „Schongang“/„Spargang“).

      Gruß,
      sascha

    • LionPrince schrieb:

      MattyBakky schrieb:

      Oder baust du dir ein anderes Getriebe mit 7 oder mehr Gängen ein um deine Beschleunigung zu verbessern?
      Doch genau das würde die Beschleunigung verbessern. Die Beschleunigung ist dann am größten, wenn der Motor im Punkt der maximalen Leistung läuft. Je mehr Gänge bzw. Übersetzungsstufen umso geringer die Gang- und somit Drehzahlspreizung und umso weniger weit weg vom idealen Betriebspunkt arbeitet der Motor.
      ja klar tut es das, aber machst du das auch?
      NEIN!!!!!!!
      du arbeitest an der Motorleistung weil es natürlich auch völlig Banane wäre ein 12 Gang Getriebe zu verbauen und dann alle 3 Sekunden zu schalten.

      Ich habe dich schon verstanden, aber praxisumsetzbar sind deine Theorien in keinster Weise.

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