Aus meiner Sicht ist der Effekt annäherend der gleiche, egal ob der 200-Zellen-Katalysator unter dem Auto oder direkt im Downpipe ist, der Druck nach dem Turbolader und damit auch die Temperatur wird am stärksten vom Druckgefälle im Katalysator beeinflusst, und weniger von der Rohrlänge davor (im Rahmen dessen, was der Bauraum überhaupt an möglicher Rohrlänge hergibt).
Das Temperaturgefälle vor dem Katalysator dürfte nur unwesentlich unterschiedlich sein, wenn er im Rohrverlauf etwas weiter nach hinten wandert.
Ganz ohne Katalysator dürfte einen deutlichen Unterschied machen, führt aber zu Fehlermeldungen und hast du desshalb offenbar auch schon ausgeschlossen.
Ich denke mit einem entdrosselenden 200 Zeller im Downpipe erzielt man den besten Kompromiss.
Du kannst das natürlich versuchen, mit dem Katalysator unter dem Auto, hier dürfte es damit keine Erfahrungen geben, weil wir hier immer eine Lösung mit TÜV brauchen, und da gibt es bisher nur die von Friedrich. Der TÜV bei uns wird zu einer Lösung mit motorfernem Katalysator wohl auch kaum seinen Segen geben.
Mit motorfernem Katalysator bleibt das Problem der Katalysatortemperatur selbst, wenn es nicht mehr schnell genug warm wird, wird es möglicherweise Fehlermeldungen geben.
Wenn man es genau wissen will, muss man beide Varianten testen, auf dem Prüfstand mit Druck- und Temperatursensoren im Abgasstrang.
Ich denke mit 200-Zeller im Downpipe ist eher der serienmäßige Turbolader selbst der Flaschenhals.