@SilvisAdam:
Weil der Händler quasi keine Wahl hat. Er kann solche Subgeschäfte, bei denen er zur Abwicklung ausgewählt wurde, nicht ablehnen (sofern er vertraglich daran gebunden ist). Viele kleine "Auto"händler machen dies freiwillig, weil es für die ein zusätzliches Geschäft ist. Gerade in kleinen Betrieben "lohnen" sich solche Geschäfte. Aber die großen Händler (mit weit über 50 Mitarbeitern) verweigern sich da öfter, da die Kosten höher sind als die Handlingpauschale dies abdeckt.
Die Kaufverträge müssen über ein Vertragshändler bzw. einen AOV erfolgen, dass hat vertragliche Gründe seitens "Hersteller".
Mal ein Beispiel: Die Firma "Autovermietung" kauft bei "Hersteller" zu Sonderkonditionen 500 "PKW gleicher Sorte". Der Bedarf der Firma "Autovermietung" beläuft sich aber auf nur 300 Fahrzeuge.
Die restlichen 200 Fahrzeuge werden dann über die ausliefernden "Auto"händler vermarktet. Da die besagte Firma aber keine Kaufverträge ggü. Endkunden für Neufahrzeuge schließen darf, werden diese Geschäfte in Kooperation mit "Hersteller" über die jeweiligen Händler vorgenommen. Diese Fahrzeuge werden dann Online zu Schnäppchenpreisen angeboten.
Bei Fahrzeugen die vom Kunden noch konfiguriert werden können, existieren mit den jeweiligen Plattformen (z.B. "Dein-neuer-Wagen.de") Sonderverträge.
Da diese Plattformen aber kein eigenes Abwicklungszentrum besitzen, müssen die Händler herhalten und die Abwicklung dieser Käufe tätigen. Die Kaufverträge laufen aus abrechnungstechnischen Gründen über die Händler. Deswegen bekommen diese ja auch eine Handlingpauschale. Oft sind dies nur kleine Händler, die mit solchen Sondergeschäften ihre Portokasse aufbessern. Die werden dann in der Online-Vermarktung eingebunden und können sich mit sehr wenig Aufwand ein paar Euros verdienen.
Warum es nicht über den Hersteller direkt läuft hat administrative Gründe.
Aber für die Plattformen und den Hersteller lohnt es sich, sonst würde man es nicht machen. Die Leittragenden sind bei solchen Geschäften die Händler, die die ganze Abwicklung etc machen. Aber hier besteht ja die Hoffnung, dass der Kunde später mal zum Service kommt und dann verdient man halt am Service. Kleinen Betrieben mit geringen Nebenkosten ist das prinzipiell egal, womit sie ihr Geld verdienen 
Sollten noch weitere tiefgehendere Fragen existieren, würde ich diese lieber privat beantworten... 
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Aus rechtlichen Gründen muss ich hinzufügen, dass alle Zahlen und Namen in diesem Beitrag rein fiktiv gewählt sind und somit keinen Bezug zu realen Werten und Namen darstellen. Ein direkter Bezug lässt sich soimit nicht einwandfrei herstellen.